Unbesetzte Stellen im Unternehmen? Fehlende Fachkräfte?

HSK global unterstützt Sie mit einem Netzwerk aus Experten bei der Akquise von Fachkräften aus dem Ausland.

Im Rahmen der Initiative "Land(auf)Schwung" haben wir diese Informationsplattform erstellt, die sich an Ihren Bedürfnissen und Erwartungen zur ausländischen Fachkräftegewinnung orientiert. Ein digitales Recruiting- und Matchingsystem hilft Ihnen auf schnellem Weg passgenaue Bewerberangebote zu erhalten.

Unsere Experten stehen Ihnen im gesamten Recruitingprozess kompetent zur Seite und helfen Ihnen bei allen Formalitäten und Fragen.

Gemeinsam mit den heimischen Unternehmen möchten wir die Fachkräftestruktur langfristig sichern und eine lebendige, moderne und lebenswerte Region etablieren.

HSK global wird im Rahmen des Modellvorhabens"Land(auf)Schwung" vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert.

logo
Handshake.jpeg

Auf einen Blick

12-18 Monate

Rekrutierung

Bewerbungsprozess

Visaantrag

Sprachkurs B1

Heimat­land

Sprachkurs B2 und höher

Einstellung

Deutsch­land


Rekrutierung

Die Rekrutierung von Fachkräften im Ausland erfolgt in der Regel über Agenturen. Diese sind im Herkunftsland fest verankert, kennen die Strukturen und Bildungswege. Sie besitzen lange Jahre Erfahrung in der Akquise von Fachkräften und bei der Vermittlung ins Ausland. Sie sind mit den Abläufen bestens vertraut und in ihrem Land gut vernetzt, um schnell geeignete Kandidaten aus allen Branchen zu rekrutieren.

Möchten Sie Fachkräfte aus dem Ausland einstellen, ist es notwendig, das Stellenprofil mit Ihren Angaben auszufüllen. Anhand dessen startet die Agentur ihre Akquise.

Rekrutierung.jpeg

Bewerbungsprozess

Sobald die Agentur im Ausland geeignete Kandidaten für Ihre Suche gefunden hat, erhalten Sie ein Kandidatenprofil bzw. einen Europass-Lebenslauf. Bitte erwarten Sie keine Bewerbungsunterlagen nach deutschem Standard, da diese in vielen Ländern nicht üblich sind. Stellen Sie sich auch darauf ein, dass der Lebenslauf bzw. das Profil in Englisch verfasst sind, da die Kandidaten noch nicht über Deutschkenntnisse verfügen. Einige Agenturen übersetzen die Dokumente bereits und Sie erhalten den Lebenslauf auf Deutsch.

Sagt Ihnen ein Kandidat zu, besteht die Möglichkeit einen ersten Kontakt per skype herzustellen, um sich gegenseitig kennenzulernen. Die Agentur im Ausland ist bei diesem Gespräch meist mit anwesend, um zu übersetzen und ggfs. weitere Fragen zu beantworten.

Es besteht zudem die Möglichkeit, die Kandidaten direkt im Herkunftsland kennenzulernen und an einer Rekrutierungsreise teilzunehmen. Haben Sie Interesse daran, ist Ihnen die moveo gGmbH gern behilflich.
Kandidaten aus Europa haben zudem die Möglichkeit über EU-Förderprogramme einen Reisekostenzuschuss für Vorstellungsgespräche zu beantragen und können somit auch für ein persönliches Kennenlernen oder ein Praktikum einige Tage nach Deutschland kommen.

Kandidaten aus Drittstaaten benötigen für eine Einreise nach Deutschland - auch für wenige Tage - ein Visum. Die Beantragung des Visums kann mehrere Wochen dauern, so dass hier ein längerer Zeitraum eingeplant werden muss, möchte man den Kandidaten vorab in Deutschland kennenlernen.

Bewerbung.jpg

Visaantrag

Bewerber aus nicht-europäischen Ländern, den sogenannten Drittstaaten, benötigen für jede Art der Einreise nach Deutschland ein Visum. Dieses beantragen sie bei der deutschen Botschaft im jeweiligen Land. Bei den Visa wird nach Zweck unterschieden, zu dem der Bewerber einreist. Unterschieden wird zwischen einem Visum zu touristischen Zwecken (z.B. für das Vorstellungsgespräch), zum Zweck des Spracherwerbs, zum Zweck der Arbeitssuche oder zum Zweck der Arbeitsaufnahme.

Sobald sich der Zweck ändert, muss ein neues Visum beantragt werden. Es ist also nicht möglich, mit einem Visum zum Erwerb der deutschen Sprache einzureisen und dann eine Arbeit aufzunehmen. Vor Arbeitsaufnahme muss ein neues Visum beantragt werden. Im Idealfall muss der Bewerber dafür nicht ausreisen, sondern beantragt das Visum zur Arbeitsaufnahme mit Unterstützung der Ausländerbehörde. Es kann jedoch auch sein, dass der Bewerber das Land wieder verlassen und auf sein neues Visum warten muss.

Insgesamt ist die Beantragung des Visums ein langer Prozess, der sich über Wochen oder gar Monate hinziehen kann. Unternehmen, die Kandidaten aus Drittstaaten anwerben, müssen sich dessen bewusst sein.

Visa.jpeg

Sprachkurs B1

Grundsätzlich ist für die Einstellung ausländischer Fachkräfte kein bestimmtes Sprachniveau vorausgesetzt. Hier entscheidet der Arbeitgeber, welches Sprachniveau für eine Tätigkeit vorausgesetzt wird.
Bei einer Gleichwertigkeitsprüfung wird jedoch in der Regel das Sprachniveau B1 erwartet.
Bei akademischen Heilberufen, wie Ärzte, wird sogar das Niveau C1 verlangt.

Möchten Sie Auszubildende aus dem Ausland einstellen, erwarten die Berufsschulen in der Regel das Sprachniveau B2.
Damit eine Verständigung am Arbeitsplatz überhaupt möglich ist, sollten die Kandidaten mindesten das Sprachniveau B1 besitzen.

Zum Erwerb des Sprachniveaus besuchen die Kandidaten entweder einen Sprachkurs im Herkunftsland. Dieser wird in der Regel von den Rekrutierungsagenturen durchgeführt, da es sich häufig um Sprachschulen handelt. Der Sprachkurs dauert etwa 4 bis 6 Monate.

Eine andere Möglichkeit ist es, den Sprachkurs in Deutschland zu absolvieren. Dazu können Sie sich an die örtlichen Sprachschulen wenden, wie z.B. der moveo gGmbH. Der Vorteil besteht darin, dass Sie als Unternehmen von Anfang an Kontakt zu Ihrem Bewerber haben und ihn ggfs. in einem sprachkursbegleitendem Praktikum oder Minijob gut einarbeiten und kennenlernen können. Der Nachteil ist, dass die Lebenshaltungskosten einschließlich der Miete von den Bewerbern während dieser Zeit nicht zu tragen sind. Eine Unterstützung seitens der Betriebe, z.B. durch die Bereitstellung von Wohnraum, ist daher empfehlenswert.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Kandidaten finanziell nicht in der Lage sind, die Kosten für einen Sprachkurs selbst zu tragen. Es empfiehlt sich für Unternehmen, Kosten für den Sprachkurs (anteilig) zu übernehmen. Gleichzeitig steigern Sie dadurch die Attraktivität Ihres Angebotes und können leichter mit Bewerbungen rechnen.
Die Kosten für einen B1-Sprachkurs liegen bei ca. 2.000 €. Bei europäischen Kandidaten besteht die Möglichkeit über EU-Förderprogramme Zuschüsse zu erhalten, so dass sich der Betrag reduzieren kann.

SprachkursB1.jpg

Sprachkurs B2 und höher

Es empfiehlt sich in die weitere Sprachentwicklung des Bewerbers zu investieren. Für eine reibungslose Kommunikation am Arbeitsplatz sowie auch im Alltag ist das Sprachniveau B2 erforderlich. Auch hier gibt es die Möglichkeiten, den Kurs im Herkunftsland zu absolvieren oder aber in Deutschland. Letzteres ist empfehlenswerter, um die soziale und berufliche Integration zu fördern.

Die Kosten für einen B2-Kurs belaufen sich ebenfalls auf etwa 2.000 €.

Darüber hinaus gibt es weitere Sprachkursangebote, wie z.B. berufsbezogene Deutschförderung oder individuelles Sprachcoaching. Für Fragen zu den einzelnen Sprachkursangeboten wenden Sie sich gern an die moveo gGmbH.

SprachkursB2.jpg

Einstellung

Kandidaten aus dem Ausland sind deutschen Arbeitnehmern in allen Rechten und Pflichten gleichgestellt.
Bei Kandidaten aus Drittländern müssen Sie beachten, dass dieser berechtigt ist, den Beruf in Deutschland auszuüben. Dafür ist ggfs. eine Gleichwertigkeitsfeststellung notwendig. Zudem müssen Sie als Arbeitgeber vor Einstellung des Kandidaten einen Antrag auf Arbeitserlaubnis bei der zuständigen Ausländerbehörde tellen und die Bewilligung abwarten.
Haben Sie eine ausländische Fachkraft eingestellt und benötigen weitere Unterstützung z.B. zur Verbesserung der Sprachkenntnisse, soziale Integration oder beruflicher Qualifikation, wenden Sie sich gern an unsere Netzwerkpartner.

Einstellung.jpg