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Arbeitserlaubnis

Bewerber aus Drittstaaten benötigen für die Aufnahme einer Tätigkeit in Deutschland eine Arbeitserlaubnis. Diese beantragt der Arbeitgeber bei der Ausländerbehörde mittels eines Formulars. Die Ausländerbehörde setzt sich mit der Agentur für Arbeit in Verbindung, die dazu eine Stellungnahme abgibt. Darin bestätigt sie, dass die Stelle nicht mit deutschen Fachkräften zu besetzen ist (im Zuge des neuen Einwanderungsgesetztes soll diese Überprüfung durch die Agentur für Arbeit wegfallen).

Nach dem positiven Bescheid wird die Arbeitserlaubnis im Pass des Bewerbers eingetragen oder an die deutsche Botschaft im Herkunftsland geleitet, die ein Arbeitsvisum ausstellt. Die letztendliche Entscheidung liegt bei der Botschaft, die berechtigt ist, die Arbeitserlaubnis trotzdem nicht zu erteilen.

Im Idealfall - wenn alle Prozesse reibungslos ineinander greifen - kann der Kandidat bis zur Einstellung in Deutschland bleiben und muss nicht in der Zwischenzeit in sein Heimatland zurückkehren.

Bitte beachten Sie, dass Sie einen erneuten Antrag stellen müssen, wenn Sie den ausländischen Mitarbeiter an einen anderen Arbeitsplatz versetzen oder die Arbeitsbedingungen verändert werden.